Informationen

Merkblatt zur Darmspiegelung

Anlässlich der Check-up Untersuchungen ab 50 Jahre werden Sie in Zukunft ein Merkblatt für die neu eingeführte Darmkrebsfrüh-
erkennungsuntersuchung (Darmspiegelung) bekommen. Sie sollten ab einem Alter von 55 Jahren alle 10 Jahre eine Darmspiegelung durchführen lassen.

 

Patientenpass

Bringen Sie zu jeder Gesundheitsuntersuchung (Check-up) Ihren blauen Patientenpass mit, so dass wir diesen ständig aktualisieren können.

Aus diesem Anlass bringen Sie doch auch Ihre anderen Medikamente mit, die Sie von einem Facharzt oder einem Heilpraktiker verordnet bekommen haben bzw. diese selbst in der Apotheke gekauft haben.

» mehr Informationen zum Patientenpass

 

Reimportierte Arzneimittel

Seit kurzem finden Sie auf Ihren Kassenrezepten den Aufdruck: „Kein Reimport“
Das heißt, dass der Apotheker Ihnen das Originalpräparat aus Deutschland abgeben muss und nicht das Gleiche aus einem EU- Land zum Beispiel Griechenland oder Spanien.

Bitte achten Sie darauf!

Möglicherweise hat die Medikamentenpackung einen Beipackzettel auf griechisch oder einen Aufkleber auf der Schachtel.

Aut idem auf Rezept angekreuzt: d.h. Der Apotheker muss Ihnen das Medikament geben, das auf dem Rezept steht. Er darf nicht gegen ein billigeres Medikament austauschen.

Achten Sie darauf, dass auf jedem Rezept vor dem jeweiligen Arzneimittel das Kreuz ???

 

Stäube, Feinstäube

Was ist umweltmedizinisch relevant?
Klassische Umweltmedizin beschäftigt sich mit potentiellen schädigenden Umwelteinflüssen auf den Menschen durch Innenraumschadstoffe, wie Holzschutzfarben und Elektrosmog und Außenschadstoffe wie Ozon und Verbrennungsprodukte fossiler Brennstoffe (Benzin, Diesel, Gas und Öl).

Dabei treten in den letzten Jahren immer mehr Feinststaubpartikel in den Vordergrund der Betrachtungen, die einen Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer (=PMIO, Particular matter) haben. Diese sind nämlich lungengängig und können entsprechende krank machende Wirkungen hervorrufen, wie chronische Bronchitis und allergisches Asthma bronchiale.

Nach dem Rückgang der typischen Luftverschmutzungsindikatoren der letzten Jahrzehnte wie Grobstaub und SO2 Emission durch Einbau entsprechender Filteranlagen und Optimierung des Verbrennungsprozesses werden heute die eher als angesehene Feinstäube in die Betrachtungsweisen aufgenommen, wie Feinstaub, Dieselabgase und Aerosole. Insbesondere die Zunahme von Diesel PKW führen zu einer Zunahme von Dieselruß, ebenso der Abrieb von Bremsen und Reifen.

Beispiele eines Bioaerosols allergiesierender Wirkung ist der Pollenflug. Neue Erkenntnisse führen dazu, dass das örtliche Zusammentreffen von Dieselrußpartikeln und Allergenen wie Pollen zu einer vermehrten Häufigkeit von allergischen Erkrankungen führen.

In die umweltmedizinische Betrachtungsweisen der Feinstäube gehören genauso Innenraumplatten, Belastungssituationen wie das Rauchen. Dabei trat in den letzten Jahren zunehmend die schädigende Wirkung des Passivrauchens in den Vordergrund.

Dies erklärt sich durch die häufigere Giftkonzentration von Schadstoffen in Nebenstromrauch als Hauptstromrauch. Weiteres Themengebiet sind die Hausstaubmilbenallergie sowie die Latexallergie. Derzeit steht deshalb im Interesse der Forschung die Interaktion Feinstaub / Schadstoffe und Allergenträger. Mit diesem Forschungsgebiet beschäftigt sich vor allem das neu kreierte Fachgebiet in Immuntoxikologie.

 

Weitere Informationen

Bitte geben Sie nach jeder Blutabnahme Urin ab, gegebenenfalls nach der Ultraschalluntersuchung.

Zur Blutabnahme kommen Sie bitte nüchtern, das heißt 12 Stunden fasten. Am Untersuchungstag können Sie Tee, Kaffee oder Wasser trinken, aber ohne Zucker und Milch.
Sie sollten Ihre Dauermedikamente am Untersuchungstag mit Wasser vor der Blutabnahme einnehmen.
Ausnahme: Belastungs-EKG, da dies ohne Medikament-
eneinnahme
am Untersuchungstag durchgeführt wird.

Bitte bringen Sie zu jeder Vorsorgeuntersuchung Ihre Medikamentenschachteln mit, insbesondere von Medikamenten, die Sie von Fachärzten und Heilpraktikern bekommen oder die Sie selbst in der Apotheke gekauft haben. Somit erhalten wir einen Überblick über sämtliche Arzneimittel, die Sie einnehmen und können prüfen, ob Sie sich gegenseitig vertragen und sich mit Ihrer Grunderkrankung vereinbaren lassen.

Achten Sie bitte bei der Medikamentenausgabe in der Apotheke darauf, dass Sie kein Reimport erhalten. Sollte dies der Fall sein, teilen Sie mir dies bitte mit. Bei aut idem-Kreuzchen auf dem Rezept kann der Apotheker ein gleichwertiges, aber nicht das selbe auf dem Rezept verordnete Medikament abgeben. Auch dies sollten Sie mir mitteilen.

Rezept: aut idem

Die größte in der Apotheke verfügbare Anzahl an Tabletten pro Schachtel sind 100 Stück. Größere Medikamentenpackungen sind nicht auf dem Markt und sind vom Gesetzgeber gesetzlich verboten. Grund dafür ist, dass nach der Einnahme von 100 Tabeletten eine Kontrolle in der Arztpraxis erfolgen sollte (Wirkung, Nebenwirkung, Notwendigkeit).
Deshalb ist es gesetzlich ausgeschlossen auf einem Rezept mehr als 100 Tabletten von dem selben Medikament zu verordnen.

Ich bitte Sie dies zu berücksichtigen.